Ein Mann ein Wort – Wenn Führung zur Belastung wird!

Vorwort

Demokratie zeigt sich nicht allein an Abstimmungssonntagen, Gemeindeversammlungen und feierlichen Bekenntnissen zur Bürgernähe. Sie zeigt sich vor allem im politischen Alltag: darin, wie Behörden mit den Anliegen der Bevölkerung umgehen, ob Eingaben ernst genommen werden und ob die Menschen innert angemessener Frist eine nachvollziehbare Antwort erhalten. (Lesen Sie dazu auch: Die Stimmen der Freiheit)

Noch einmal zur Erinnerung

Anfang November 2025 reichten wir beim Gemeinderat Eglisau einen Antrag zur Beurteilung einer eventuellen Schliessung, z. Bsp. mit Verkehrshindernissen für Autos, der Schlossstrasse ein. (heute besteht ein allgemeines Fahrverbot, Zubringerdienst gestattet). Dabei ging es nicht um persönliche Interessen oder Annehmlichkeiten, sondern um die Frage der Sicherheit. Die Gleichbehandlung der Bevölkerung beim einreichen von Anträgen an den Gemeinderat ist dabei eine nicht unbedeutende Nebensache. Den Hintergrund zum Unmut der Antragsteller haben wir im Beitrag «Einwohner erster Klasse … Einwohner zweiter Klasse in Eglisau?» ausführlich beschrieben. Was danach folgte, wirft grundsätzliche Fragen auf.

Trotz persönlicher Nachfrage und mehrerer schriftlicher Erinnerungen blieb unser Antrag während rund zehn Monaten unbeantwortet. Erst nach dem vierten Versuch vom 19.08.2026, reagierte der Gemeindepräsident und kündigte an, das Anliegen in der nächsten Sitzung des Gemeinderates am 24.08.2026 einzubringen. Für diese rasche persönliche Rückmeldung sind wir dankbar. Seine Begründung für das bisherige Ausbleiben einer Antwort hat uns jedoch sehr nachdenklich gemacht.

Im Zentrum dieses Beitrags steht deshalb nicht bloss ein verspätet behandelter Antrag. Es geht um eine weiterführende Frage:
Was bedeutet politische Führung in einer Kollegialbehörde – und wer trägt Verantwortung, wenn ein der Behörde ordnungsgemäss übergebenes Anliegen über Monate hinweg unbearbeitet bleibt? (Lesen Sie dazu auch: Führungsverantwortung in der Kollegialpolitik)

Das Bild ist aus dem Berichtstext mit KI generiert

Eine Milizbehörde verdient Anerkennung. Ihre Mitglieder übernehmen neben Beruf und Privatleben eine anspruchsvolle öffentliche Aufgabe. Das entbindet sie jedoch nicht von der Verantwortung, die mit ihrem Amt verbunden ist. Auch das Kollegialitätsprinzip darf nicht dazu führen, dass Zuständigkeiten verschwimmen und am Ende niemand für Versäumnisse einsteht. Vertrauen innerhalb einer Behörde ist notwendig. Vertrauen ersetzt aber weder Führung noch Rechenschaft.

Es geht uns ausdrücklich nicht darum, Menschen wegen eines Fehlers öffentlich an den Pranger zu stellen. Fehler geschehen – auch in Behörden. Entscheidend ist, wie damit umgegangen wird: Werden sie anerkannt? Wird daraus gelernt? Werden Abläufe verbessert? Und erhalten die betroffenen Menschen zumindest eine Erklärung und wenn es die Situation verlangt, eine mündliche oder besser, eine schriftliche Entschuldigung?

Wer ein öffentliches Amt übernimmt, erhält vom Volk keinen Freipass, sondern einen zeitlich begrenzten Auftrag. Politische Führung bedeutet deshalb nicht Herrschaft über die Bevölkerung, sondern Verantwortung gegenüber der Bevölkerung. Sie verlangt Orientierung, Verlässlichkeit, Gleichbehandlung und die Bereitschaft, auch dann hinzusehen, wenn etwas innerhalb der eigenen Behörde nicht wie vorgesehen funktioniert.

Der folgende Beitrag ist als kritische, aber konstruktive Auseinandersetzung zu verstehen. Er soll nicht nur fragen, wer in diesem konkreten Fall zuständig gewesen wäre. Er soll darüber hinaus zur Diskussion stellen, welches Führungsverständnis die Bevölkerung von einer Gemeindebehörde erwarten darf – und weshalb gerade der Umgang mit vermeintlichen Kleinigkeiten darüber entscheidet, ob Vertrauen entsteht oder verloren geht.

Denn Bürgernähe beweist sich nicht in Worten. Sie beweist sich im Handeln.

Wenn Führung zur Belastung wird.

Unser Antrag an den Gemeinderat vom 03.11.2025, im Detail beschrieben im Beitrag Einwohner «erster Klasse» … / …. Einwohner «zweiter Klasse» in Eglisau? Wurde nach der 4. Erinnerung an den zuständigen Gemeinderat und an den Gemeindepräsidenten vom 19.08.2026, welcher im folgenden Wortlaut verfasst war,  

Am 19.08.2026 um 11:59 schrieb Sonja Bolli <sonja-bolli@bluewin.ch>:

Beilage Antrag vom 05.11.2025

 Sehr geehrte Damen und Herren

 Dies ist nun der 4. Versuch, um von Ihnen geschätzte Gemeinderäte eine Antwort zu meinem Antrag zu bekommen. Es ist schwer nachvollziehbar, was es so schwierig macht, innert 10 Monaten eine Antwort zu geben. 

 1.+2. Versuch

Am 05.11.2025 haben wir persönlich unseren Antrag zur Schliessung der Schlossstrasse abgeben und den Erhalt bestätigen lassen. 

An der Gemeindeversammlung vom 02.12.2025 haben wir Nando Oberli darauf angesprochen. Er hat uns versichert, sich in den nächsten Tagen darum zu kümmern. Nun sind 5 Monate vergangen und wir haben noch immer keinerlei Reaktion seitens der Gemeinde/Gemeinderats erhalten.

Es mutet sehr befremdlich an, hat doch der Gemeindepräsident just an jener Gemeindeversammlung bekräftigt, dass der Gemeinderat die Anliegen der Bevölkerung sehr ernst nehme. Es ist nicht das erste mal, dass sich der Gemeinderat NICHT um solche Anliegen aus der Bevölkerung kümmert.

Wir erwarten gerne in den nächsten Tagen eine Antwort.

 3. Versuch: 01.04.2026 per Mail, inkl. Antragsschreiben als PDF beigelegt

 Nun, in der Zwischenzeit stehen 2 Barrieren an der Rheinstrasse und der Untergasse, nachdem im März eine Begehung und bereits 3 Monate später die Barrieren installiert waren. Dort geht es nur um «Belästigung» durch den Verkehr. Dies scheint sehr viel wichtiger zu sein, als ein Anliegen, welches die Sicherheit betrifft. 

 Freundliche Grüsse 

 Sonja Bolli

Schlossstrasse 1

8193 Eglisu

nicht vom direkt angeschriebenen zuständigen Gemeinderat, sondern vom im CC informierten Gemeindepräsidenten zur Kenntnis genommen und mit folgendem Wortlaut beantwortet:

Liebe Sonja

Danke für dein Mail – und für’s Nachfragen.

Ich werde dies am kommenden Montag in die GR-Sitzung bringen.

Darf ich mir noch erlauben, dein «befremdlich» aufzunehmen?

Wir sind eine Kollegialbehörde auf Miliz-Basis. Es obliegt nicht den GR, die Arbeiten aller ständig zu kontrollieren oder zu hinterfragen. Und meine Aussagen stehen zwar für mich und unsere Behörde; wie aber die Verantwortung wahrgenommen wird, ist individuell und in einer Behörde nicht disziplinär regelbar.

Freundliche Grüsse

Nun gut. Ob der doch prompten Antwort des Gemeindepräsidenten auf einen am 05.11.2025 von uns eingebrachten Antrag, also einer Antwort nach nunmehr 10 Monaten, an den Gemeinderat, waren wir sehr erfreut.
Die Antwort des Gemeindepräsidenten hat uns dann aber doch schon sehr gewundert.

Das Bild ist aus dem Berichtstext mit KI generiert

Sein Bezug auf die Kollegialbehörde stimmt mit Sicherheit, obwohl kollegiales Agieren in einer Kollegialbehörde mit kollegialem und des kollegialen Vertrauens in die Amtsführung des Kollegen, als natürliche Voraussetzung angenommen werden darf, trägt der Präsident, meiner Meinung nach, als oberste Führungsinstanz die politische und strategische Führungsverantwortung für die gesamte Gemeinde.
Auch wenn das operative Tagesgeschäft der Verwaltung durch den Gemeindeschreiber geleitet wird, bleibt der Präsident die oberste Führungsinstanz.

Er bestimmt gemeinsam mit dem Gemeinderat die langfristige Strategie und die Legislaturziele von Eglisau.
Er führt die siebenköpfige Exekutive und sorgt für eine einheitliche politische Ausrichtung nach aussen.
Bei unvorhergesehenen Ereignissen oder Notlagen übernimmt er die politische Federführung und repräsentiert die Gemeindebehörde.
Und so weiter und so fort pp. (zitiert aus der Gemeindeordnung)

Ich stimme der Aussage, es obliegt nicht den GR, die Arbeiten aller ständig zu kontrollieren oder zu hinterfragen, nur in Teilen zu. In einer Kollegialbehörde unterliegt die Ausübung und das Wahrnehmen der Ressortaufgaben gegenüber dem Gremium und der Bevölkerung im Vertrauen der ausübenden verantwortlichen Gemeinderäte.
Die Aufgabe des Präsidenten im Gremium ist es, das Gremium im Sinn und Geist der ihm vom Volk anvertrauten Aufgabe zu führen. Als oberste Führungsinstanz für die gesamte Gemeinde ist er auch für die Kontrolle der ressortleitenden Gemeinderäte zuständig. Er hat also nicht nur die Pflicht, sondern es ist eine seiner massgebenden Aufgaben zu kontrollieren ob die Ressortleiter ihre Aufgaben im Sinn der Bevölkerung wahrnehmen. Stellt er fest, dass Aufgaben der einzelnen Ressortverantwortlichen nicht im Sinn und Geist der Gemeinde wahrgenommen werden, ist er in der Pflicht, Massnahmen und Korrekturen bei den zuständigen Stellen einzufordern.

Der Aussage; wie aber die Verantwortung wahrgenommen wird, ist individuell und in einer Behörde nicht disziplinär regelbar, kann ich auch nur in Teilen zustimmen. Wird die Verantwortung wie vom Volk vorgegeben, von den zuständigen Führungsorganen wahrgenommen, so bleibt der Weg zum Ziel den einzelnen Position vertrauensvoll überlassen. Werden die Aufgaben der siebenköpfige Exekutive auch nur in Teilen nicht im Sinn der einheitlichen politische Ausrichtung nach aussen wahrgenommen, hat der Präsident im Zuge seiner Aufgabe einzugreifen und die notwendigen Massnahmen und Korrekturen zu veranlassen.
   
Wenn also ein Ressortverantwortlicher Anträge der Bevölkerung 10 Monate lang nicht beantwortet, während er Anliegen, welche in seinem Interesse liegen, vorrangig abarbeitet, ist das, meiner Meinung nach, nicht im Sinn der politischen Verantwortung und Ausrichtung der Gemeinde und nicht im Sinn und Geist der Bevölkerung. Das Vorgehen kann auch nicht den Vorstellungen des Gemeinderates als Gremium im Dienste aller Eglisauerinnen und Eglisauer, welchen er sich als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft schriftlich verpflichtet und welche er als solche anerkannt hat, entsprechen. Das Verhalten vom zuständigen Verantwortlichen in der angesprochenen Sache ist, wieder meiner Meinung nach, nicht nur befremdlich, sondern ganz und gar unhaltbar.
Der Präsident ist deshalb in solch einer Sache mehr als nur gefragt.

Es ist sehr ehrenwert, wenn der Chef seine Mitarbeiter und sich selbst immer und überall in Schutz nimmt. Eine selbstkritische Beurteilung der Sachlage hätte im Mindesten eine Entschuldigung und das Versprechen zur «Besserung» in Zukunft verdient und wäre eher angebracht gewesen.
Was in der Sache im Gremium an Korrekturmassnahmen zu veranlassen ist, steht mir zu beurteilen nicht zu.

Fragen über Fragen ….

Wo bleibt nur das politische Fingerspitzengefühl?
Warum nur, warum macht ihr immer wieder dieselben Fehler?
Warum nur sind immer wieder Lappalien Anstoss zur Kritik, und warum nur setz ihr Euch dieser immer wieder aus?
Das braucht ihr doch nicht!

Es ist doch so einfach, sich nach den üblichen Gepflogenheiten zu richten. Fehler wird es immer geben, sie sind unser Lernfutter. Wenn ihr das Volk schon belehrt, fangt vor eurer eigenen Haustür an und arbeitet euch dann Schritt für Schritt in die richtige Richtung voran, dies wird Euch das Vertrauen der Bevölkerung sichern. Fehler, welche gemacht werden, sind eine Chance es besser zu machen, nutzt sie!

Der Anspruch auf Führung

Übrigens, Führen ist eine ehrenvolle Aufgabe, denn wem Führung anvertraut wird, dem wird zugetraut im Sinne aller, für alle ihm anvertrauten Menschen, Aufgaben, Fehler und Erfolge die Verantwortung zu übernehmen und die Fähigkeiten zugesprochen das grosse Ganze im Sinn und Geist der Auftraggeber umsetzen zu können. Im demokratisch-politischen Sinn hat die Bevölkerung Anspruch auf Führung. Die Behörden stehen über den Bürgerinnen und Bürgern nicht wie Vorgesetzte über Angestellten. Sie erhalten vom Volk einen zeitlich und rechtlich begrenzten Auftrag.
Wo Führung ausbleibt, entsteht ein Vakuum – und dieses wird früher oder später von informellen Macht Strukturen, persönlichen Interessen oder dem Recht des Stärkeren gefüllt. In einer Demokratie ist Führung kein Herrschaftsrecht der Gewählten, sondern eine Verpflichtung gegenüber den Wählenden. Führung kann zur Belastung werden. Das gehört zum Auftrag, wenn diese Belastung nicht getragen wird, verschwindet sie nicht – sie wird auf die Bevölkerung abgewälzt.
Führen ist also keine leichte Aufgabe, manchmal ausserordentlich herausfordernd, manchmal frustrierend und manchmal mit unvergesslichen Erlebnissen gespickt, das weiss ich und allen Menschen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann.

Nachwort

Am Ende bleibt die Hoffnung, dass aus diesem Vorgang nicht nur eine verspätete Antwort hervorgeht, sondern auch eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Ursachen. Denn die entscheidende Frage lautet nicht allein, weshalb unser Antrag während rund zehn Monaten unbeantwortet blieb. Entscheidend ist, was die Behörde daraus macht.

Uns geht es nicht darum, Recht zu behalten oder einzelne Personen blosszustellen. Es geht um etwas Grundsätzlicheres: um den Anspruch aller Einwohnerinnen und Einwohner, von ihrer Gemeindebehörde gleichwertig behandelt und mit ihren Anliegen ernst genommen zu werden. Wer einen Antrag ordnungsgemäss einreicht, darf erwarten, dass dieser registriert, geprüft und innert angemessener Frist beantwortet wird – unabhängig davon, wer ihn gestellt hat und ob das Anliegen politisch gelegen kommt.

Das Bild ist aus dem Berichtstext mit KI generiert

Das Milizsystem erklärt, weshalb Behördenmitglieder stark gefordert sind. Es darf aber nicht zur pauschalen Begründung dafür werden, dass Verantwortung unklar bleibt oder Anliegen der Bevölkerung unbearbeitet liegen bleiben. Gerade weil eine Milizbehörde auf Vertrauen angewiesen ist, braucht sie verlässliche Abläufe, klare Zuständigkeiten und eine Führung, die hinschaut, wenn etwas nicht funktioniert.

Dabei erwarten wir keine Fehlerlosigkeit. Fehler gehören zum menschlichen Handeln und auch zur politischen Arbeit. Sie sind, wie schon gesagt, unser Lernfutter. Problematisch werden sie erst dann, wenn sie nicht anerkannt, erklärt oder korrigiert werden. Eine einfache Entschuldigung, verbunden mit der Zusicherung, die Abläufe zu überprüfen, hätte viel bewirken können. Sie wäre kein Zeichen von Schwäche gewesen, sondern Ausdruck von Grösse, Verantwortungsbewusstsein und politischem Fingerspitzengefühl.

Führung zeigt sich nicht darin, die eigenen Reihen unter allen Umständen zu verteidigen. Sie zeigt sich darin, Verantwortung zu übernehmen – auch für Versäumnisse innerhalb des eigenen Zuständigkeitsbereichs. Das Kollegialitätsprinzip soll eine Behörde stärken. Es darf jedoch nicht zu einem Schutzschild werden, hinter dem individuelle Verantwortung verschwindet. Kollegialität bedeutet nicht, Fehler zu übersehen, sondern gemeinsam dafür zu sorgen, dass sie behoben und möglichst nicht wiederholt werden.

In einer Demokratie ist die Bevölkerung nicht Bittstellerin. Die Gewählten stehen nicht über den Bürgerinnen und Bürgern, sondern handeln in deren Auftrag. Dieser Auftrag ist zeitlich begrenzt und mit einer besonderen Verpflichtung verbunden: zuzuhören, zu erklären, abzuwägen, zu entscheiden und Rechenschaft abzulegen.

Wo diese Führung ausbleibt, verschwindet die Verantwortung nicht. Ihre Folgen werden lediglich auf andere übertragen – auf jene Menschen, die auf eine Antwort warten, sich nicht ernst genommen fühlen und zunehmend das Vertrauen in ihre Institutionen verlieren. Genau deshalb können vermeintliche Lappalien politisch bedeutsam werden, nicht wegen ihrer Grösse, sondern wegen der Haltung, die sich im Umgang mit ihnen zeigt.

Unser Wunsch ist deshalb ebenso einfach wie ernst gemeint: Nehmt diesen Vorgang als Gelegenheit, die bestehenden Abläufe zu überprüfen. Sorgt dafür, dass eingereichte Anliegen erfasst, weitergeleitet und beantwortet werden. Und begegnet berechtigter Kritik nicht zuerst mit Rechtfertigungen, sondern mit der Bereitschaft, zuzuhören und daraus zu lernen.

Das würde niemandem einen Zacken aus der Krone brechen. Im Gegenteil: Es würde Vertrauen schaffen.

Führen ist eine ehrenvolle, aber keine leichte Aufgabe. Wer sie übernimmt, wird nicht allen Menschen alles recht machen können. Das erwartet auch niemand. Erwartet werden dürfen jedoch Verlässlichkeit, Gleichbehandlung, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft zur Selbstkritik.

Denn Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass keine Fehler gemacht werden. Vertrauen entsteht dadurch, wie offen und verantwortungsvoll mit ihnen umgegangen wird.

Fehler sind eine Chance, es besser zu machen. Nutzen wir sie.

In diesem Sinne, viel Erfolg in der Zukunft, habt alle eine gute Zeit, lasst es Euch gut gehen und habt immer nette Leute um Euch.

Peter Bolli

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