Der Stammtisch – das zweite Eigentor? 🤔

(Teil 2 / die unwahre Geschichte mit Pfiff geht weiter)

Die anschliessende Geschichte greift die Berichte zum Rücktritt der Schulpräsidentin und die öffentliche Debatte um die Stufenschulhäuser in Eglisau auf. Die Gespräche und Szenen am Stammtisch sind frei erfunden; ein Zusammenhang zwischen dem Schulstreit und dem Rücktritt ist nicht belegt.

Der Stammtisch

Am Donnerstagabend lag im Restaurant «Faden Hirschen zum Rhein» eine Zeitung auf dem Stammtisch. Das allein war nichts Besonderes. Ungewöhnlich war, dass sie noch niemand unter seinen Bierdeckel geschoben hatte.

Hans Heiri Müller sass davor, als müsse er gleich eine Pressekonferenz geben. Ernst Bünzli hatte sein Getränk exakt auf den runden Abdruck gestellt, den es beim letzten Besuch hinterlassen hatte. Kurt Huber blätterte bereits zum dritten Mal durch den Artikel. Marcel König las auf seinem Telefon eine Mitteilung der Schule, und Franz Klotz schaute abwechselnd in die Zeitung und zu Öl, der hinter dem Tresen stand.

«Jetzt sag endlich etwas», forderte Franz.

Öl hob die Schultern. «Ich habe heute schon die Tagessuppe erklärt. Für einen zweiten schwierigen Sachverhalt reicht meine Kraft nicht.»

Hans Heiri tippte auf die Schlagzeile. «Unsere Schulpräsidentin und Gemeinderätin, hatte ihren vorzeitigen Rücktritt angekündigt. Im Frühjahr ist sie wiedergewählt worden. Bis zur Übernahme durch ihre Nachfolge im Frühjahr 2027 würde sie die Geschäfte weiterführen, schreiben sie hier,» sagte Hans Heiri mit Stirnrunzeln.

Die Zeitung auf dem Stammtisch löst die Diskussion aus – Ursula serviert während Öl hinter dem Tresen amüsiert zuschaut.
Das Bild ist aus dem Berichtstext mit KI generiert / PBo

«Zwölf Jahre für die Schule», sagte Hans Heiri weiter. «Und jetzt wird bereits über sie geredet, als wäre sie über Nacht mit der Gemeindekasse abgereist.»

«Niemand hat das gesagt», erwiderte Kurt.

«Noch nicht», sagte Hans Heiri. «Der Abend ist noch jung.»

Ernst räusperte sich. Das tat er immer, bevor er etwas vorlas, eine Rechnung erklärte oder eine einfache Sache erheblich verkomplizierte.

«Als Gründe werden ihre berufliche Entwicklung und die zusätzliche Belastung durch die Einheitsgemeinde genannt.»

«Aha», sagte Franz.

«Was heisst ‹aha›?», fragte Marcel.

«Dass ich zugehört habe.»

«Bei dir bedeutet ‹aha› normalerweise, dass du eine andere Erklärung hast.»

Franz lehnte sich zurück. «Ich habe Fragen. Das ist etwas anderes.»

Hans Heiri lachte kurz. «Am Stammtisch beginnt jede wilde Behauptung mit den Worten: ‹Ich habe nur eine Frage.›»

Jetzt ging die Diskussion erst richtig los. Sie benötigte weder Antrag noch Traktandenliste. Ursula stellte die Getränke auf den Tisch und zog die Zeitung unter Hans Heiris Ellbogen hervor, bevor er sie mit seiner Rede vollständig zerknitterte.

Fünf Männer und sechs Erklärungen

«Man muss den zeitlichen Ablauf schon anschauen», begann Kurt. «Im März die Wiederwahl. Dann der Streit um die Stufenschulhäuser. Die Petitionen. Vier Gemeinderatsmitglieder widersprechen ihrer Kollegin öffentlich. Und jetzt der Rücktritt.»

«Du hast die offizielle Begründung vor einer Minute gehört», sagte Hans Heiri.

«Ich habe auch den Rest des Jahres mitbekommen.»

«Die Beweismittel» – auf den drei Servietten.
Das Bild ist aus dem Berichtstext mit KI generiert / PBo

«Das eine beweist das andere nicht», warf Marcel ein.

Kurt sah ihn an. «Das behaupte ich auch nicht.»

«Deine Augenbrauen behaupten es.»

Franz schlug mit der flachen Hand auf den Tisch. «Mich interessiert etwas anderes: Sind die Schulwege jetzt sicher oder nicht? Zuerst hiess es, das Konzept sei gut. Dann hiess es, man müsse alles nochmals anschauen. Danach hörte ich wieder, die Planung gehe weiter. Bei mir auf dem Hof hätte längst eine Kuh gefragt, wo sie eigentlich hinlaufen soll.»

«Kühe stellen keine Fragen», sagte Ernst.

«Meine schon. Du würdest sie nur nicht verstehen, weil sie kein Formular ausfüllen.»

Ernst ignorierte ihn. «Die Sache hat mehrere Ebenen. Die Schulpflege ist für die Schule zuständig. Der Gemeinderat hat andere Aufgaben. Dazu kommen Zuständigkeiten bei Gebäuden und Finanzen. Man darf das nicht durcheinanderbringen.»

«Dann hätte man es der Bevölkerung vielleicht erklären sollen», sagte Kurt.

«Ja», antwortete Ernst.

Alle sahen ihn an. Dass Ernst einen Satz mit nur einem Wort beantwortete, kam seltener vor als ein pünktlicher Schluss einer Gemeinderatsdebatte.

Hans Heiri nutzte die Stille. «Mich ärgert, dass sich meine Partei jetzt rechtfertigen soll, als hätten wir die Schulpräsidentin persönlich an ihren Bürostuhl gebunden. Ein Milizamt neben dem Beruf ist sehr anspruchsvoll. Wenn jemand merkt, dass es nicht mehr zusammenpasst, verdient dieser Entscheid Respekt.»

«Respekt, ja», sagte Kurt. «Fragen darf, ja muss man trotzdem.»

«Fragen, ja», sagte Marcel. «Antworten erfinden, nein.»

Franz nickte Marcel zu. «Du solltest Lehrer werden.»

«Bin ich.»

«Eben.»

Am Nebentisch drehte sich ein Gast kurz um. Die Lautstärke hatte das gewöhnliche Donnerstagsniveau erreicht: zu hoch für ein vertrauliches Gespräch, zu niedrig für eine Gemeindeversammlung.

Die Beweismittel

Ernst zog einen Kugelschreiber aus seiner Brusttasche und eine Papierserviette zu sich.

«Wir können das ordnen.»

«Jetzt wird es gefährlich», murmelte Öl.

Ernst schrieb TATSACHEN auf die Serviette.

«Erstens: Die Schulpräsidentin wurde im März wiedergewählt. Zweitens: Es gab Streit über die Stufenschulhäuser. Drittens: Vier Mitglieder des damaligen Gemeinderates widersprachen ihr öffentlich. Viertens: Sie hat ihren Rücktritt angekündigt.»

«Fünftens», ergänzte Hans Heiri, «sie bleibt noch im Amt, bis eine Nachfolge übernimmt.»

Die Diskussion nimmt Fahrt auf, während Öl die nächste Runde und ein sechstes Glas, für den politischen Anstand, mitbringt.
Das Bild ist aus dem Berichtstext mit KI generiert / PBo

Ernst schrieb es auf.

«Sechstens», sagte Franz, «das Städtli steht noch am gleichen Ort.»

«Das ist für unsere Untersuchung unerheblich.»

«Für die Schulkinder nicht.»

Marcel nahm eine zweite Serviette und schrieb FRAGEN darauf. «Wie geht es mit dem Schulprojekt weiter? Was bedeutet die Einheitsgemeinde für das Amt? Wie kann der Gemeinderat Meinungsverschiedenheiten klären, bevor sie in der Zeitung stehen?»

Kurt griff nach einer dritten Serviette. «Und was ist mit den Vermutungen?»

Er schrieb VERMUTUNGEN, unterstrich es zweimal und legte die Serviette zwischen die anderen.

«Du hast dort noch nichts eingetragen», bemerkte Ernst.

«Genau.»

Hans Heiri sah auf die drei Servietten. «Das ist die anständigste politische Diskussion, die dieser Tisch je gesehen hat.»

In diesem Moment kam Ursula vorbei und stellte einen Teller Nüssli mitten auf die Tatsachen.

«Und jetzt ist sie auch wieder vorbei», sagte Öl.

Ursula hob den Teller an. Ein Fettfleck hatte sich über Ernsts Schrift gelegt.

«Die Tatsachen sind nicht mehr lesbar», stellte Marcel fest.

«Das passiert hier jeden Donnerstag», sagte Ursula. «Normalerweise braucht es dafür aber mehr Bier.»

Wer hat wem ein Bein gestellt?

Der Frieden hielt knapp zwei Minuten. Dann fragte Franz, weshalb vier Gemeinderatsmitglieder ihren Widerspruch öffentlich gemacht hätten, statt zuerst mit der Schulpräsidentin und dem ganzen Gemeinderat in vertraulicher Runde zu sprechen.

«Vielleicht haben sie vorher gesprochen», sagte Ernst.

«Vielleicht nicht», entgegnete Franz.

«Seht ihr?», sagte Marcel und deutete auf die dritte Serviette.

Kurt beugte sich vor. «Der öffentliche Auftritt hat jedenfalls Schaden angerichtet. Nach aussen sah es aus, als wüsste die eine Hälfte des Gemeinderates nicht, was die andere tut.»

«Oder als wäre man sich in der Sache uneinig», sagte Hans Heiri. «Das darf in einer Behörde vorkommen.»

«Natürlich», antwortete Kurt. «Aber wenn ich in der Werkstatt ein Problem mit dem Mechaniker am Nachbarplatz habe, erkläre ich es zuerst ihm. Ich inseriere nicht: ‹Achtung, neben mir wird falsch gefräst.›»

«Bei dir würde niemand die Zeitung kaufen», sagte Franz.

«Darum geht es nicht.»

«Bei euch geht es nie darum, bis es um euch geht.»

Öl brachte die nächste Runde. «Soll ich vorsorglich wieder sechs Gläser hinstellen? Eines für den politischen Anstand?»

«Den haben wir doch hier», sagte Hans Heiri.

Ursula sah auf die Servietten, dann auf die Männer. «Er versteckt sich gut.»

Ernst versuchte, das Gespräch zurück zur Sache zu führen. «Es wurde gesagt, der Gemeinderat habe zum Schulkonzept keinen eigenen Beschluss gefasst. Daraus ergeben sich Fragen zur Zuständigkeit. Ein genehmigtes Budget ist nicht automatisch eine Zustimmung zu jedem organisatorischen Detail.»

Hans Heiri zeigte auf ihn. «Endlich sagt es einer.»

«Aber», fuhr Ernst fort, «wenn Geld für Umbauten gesprochen wird, darf man erwarten, dass die Verantwortlichen nachfragen, wofür diese Umbauten gebraucht werden.»

«Endlich sagt es einer», sagte nun Kurt.

Ernst schaute erst den einen, dann den anderen an. «Könnt ihr bitte aufhören, mir zuzustimmen? Ich versuche, genau zu sein.»

Franz verschränkte die Arme. «Und ich versuche zu verstehen, wie man ein Schulhaus umbauen kann, ohne über die künftige Schule zu reden.»

«Das», sagte Öl, «wäre eine gute Frage für die nächste Versammlung. Hier kann sie keiner verbindlich beantworten.»

Franz wollte widersprechen. Dann liess er es bleiben und nahm ein Nüssli. Es war kein politischer Rückzug. Er hatte bloss Hunger.

Eine Brück, fünf Meinungen

Marcel schob sein Telefon zur Seite. «Wir reden die ganze Zeit über Behörden. Meine Schüler reden über den Weg zur Schule. Für sie ist das keine Frage von Zuständigkeiten. Sie wollen wissen, wo sie im übernächsten Schuljahr Unterricht haben und wie sie dorthin kommen.»

«Eben», sagte Franz.

Nach Öls Bemerkung lachen sie wieder miteinander.
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«Es gibt auch pädagogische Gründe für das Konzept», fuhr Marcel fort. «Die darf man prüfen, ohne die Sorgen der Eltern geringzuschätzen.»

«Und umgekehrt», sagte Kurt, «darf man nach einem sicheren Schulweg fragen, ohne gegen die Schule zu sein.»

Hans Heiri betrachtete die beiden. «Seid ihr fertig? Ihr verderbt uns den Streit.»

«Noch nicht», sagte Marcel. «Mich stört, wie schnell aus jeder Frage eine Mannschaft wird. Für die Schule oder gegen die Schule. Für die Eltern oder gegen die Eltern. Dabei stehen Eltern, Kinder und Lehrpersonen alle irgendwann an derselben Brücke.»

«Die Brücke ist immerhin eindeutig zuständig», sagte Ernst. «Sie verbindet beide Seiten.»

«Bis der Gemeinderat eine Auslegeordnung beschliesst», ergänzte Öl.

Diesmal lachten alle. Sogar Ernst, wenn auch erst, nachdem er entschieden hatte, dass es sich nicht um einen Angriff auf die Gemeinde handelte.

Hans Heiri strich die Zeitung glatt. «Und was sagen wir jetzt zum Rücktritt?»

Für einen Moment antwortete niemand.

«Dass ich mir gewünscht hätte, es wäre anders gelaufen», sagte Kurt schliesslich.

«Was genau?», fragte Marcel.

«Das Gespräch im Gemeinderat. Die öffentliche Auseinandersetzung. Vielleicht manches andere auch. Über ihre Gründe weiss ich nur, was mitgeteilt wurde.»

Hans Heiri nickte. «Damit kann ich leben.»

«Das ist neu», sagte Franz.

Ursulas sechster Platz

Ursula kam mit fünf Tellern aus der Küche und blieb stehen.

«Ihr habt heute etwas vergessen», sagte sie.

Öl blickte sofort zum Tresen. «Die Rechnung?»

«Einen Menschen.»

Sie stellte die Teller ab. «Ihr sprecht seit einer Stunde über die Schulpräsidentin. Über ihre Partei, ihr Amt, ihre Wiederwahl und ihre Gründe. Aber zwölf Jahre Einsatz sind bei euch in ungefähr zwölf Minuten unter den Tisch gefallen.»

Hans Heiri öffnete den Mund. Ursula hob eine Hand.

Ursula hält die Runde kurz an, während Öl ein leeres Glas für die abwesenden Stimmen auf den Tisch stellt.
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«Und bevor du eine Rede hältst: Den Eltern, die sich um den Schulweg sorgen, schuldet man ebenfalls Aufmerksamkeit. Den Leuten in der Schule, die jetzt weiterarbeiten müssen, auch.»

«Du hättest an den Stammtisch gehört», sagte Kurt.

«Dann bekämt ihr kein Abendessen.»

Das war ein Argument, gegen das keine Partei ein Programm hatte.

Öl holte ein sechstes Glas und stellte es auf den freien Platz zwischen Franz und Marcel. Franz blickte misstrauisch zur Tür.

«Keine Sorge», sagte Öl. «Helvetia bleibt heute im Stall. Das Glas ist für alle, über die ihr redet, ohne dass sie hier mitreden können.»

«Das sind ziemlich viele», sagte Marcel.

«Dann schenke ich besser nicht ein», erwiderte Öl.

Ursula drehte die Servietten um. Auf die Rückseite der ersten schrieb sie DANKE. Auf die zweite GUTE FRAGEN. Die dritte, mit den Vermutungen, nahm sie mit zur Küche.

«Was machst du damit?», rief Ernst ihr nach.

«Das, was man mit einer schmutzigen Serviette macht.»

Der Beschluss des Stammtisches

Später, als die Teller leer und die Stimmen wieder auf Zimmerlautstärke gesunken waren, versuchte Ernst, das Ergebnis des Abends zusammenzufassen.

«Wir sind uns einig, dass wir über die persönlichen Gründe für den Rücktritt nichts Zusätzliches wissen.»

«Ja», sagte Marcel.

«Dass die Schule für die Kinder eine klare Antwort auf die offenen Fragen braucht.»

«Ja», sagte Franz.

«Und dass eine Behörde Meinungsverschiedenheiten möglichst zuerst untereinander besprechen sollte.»

«Ja», sagte Kurt.

Ernst blickte auf. «Das waren drei einstimmige Beschlüsse.»

Die fünf gehen lachend hinaus, während Ursula das sechste Glas wegräumt und mit Öl bei Ernsts Zettel zurückbleibt.
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«Schreib es auf», sagte Hans Heiri. «Es glaubt uns sonst niemand.»

Öl schob ihm den Kassenblock hin. Ernst notierte die Sätze sorgfältig. Als er den Zettel abriss, fragte Franz: «Und wer setzt sie um?»

Ernst hielt inne.

«Das», sagte Öl, «ist die erste wirklich realistische Frage des Abends.»

Draussen war es dunkel geworden. Die fünf standen auf. Kurt und Hans Heiri stritten bereits darüber, ob ein Gemeinderat mit einer Fussballmannschaft zu vergleichen sei. Marcel zog seine Jacke an und erklärte, weshalb der Vergleich hinke. Franz behauptete, beim Fussball wisse wenigstens jeder, wo die Tore stehen. Ernst wollte wissen, ob sie von Heim- oder Auswärtsspielen redeten.

Sie gingen lachend zur Tür hinaus, ohne sich geeinigt zu haben.

Ursula stellte das sechste Glas zurück ins Regal. Dann legte sie Ernsts Zettel neben die Kasse. Auf seiner Rückseite schrieb sie einen Satz für den nächsten Donnerstag:

«Wer den Grund nicht kennt, darf Fragen stellen. Die Antwort muss er sich nicht selber ausdenken.»

Öl las ihn und nickte.

«Gut», sagte er. «Und wenn sie sich daran halten, wird es vielleicht einmal ein ruhiger Abend.»

Ursula löschte das Licht über dem Stammtisch und sagte: «Das glaubst du doch selber nicht.» …. Fortsetzung..?
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Fazit:

1. Die Gedanken sind frei,
Wer kann sie errathen?
Sie rauschen vorbei
Wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wißen,
Kein Jäger sie schießen.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.

2. Ich denke was ich will
Und was mich beglücket,
Doch alles in der Still
Und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
Kann niemand verwehren.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.

3. Und sperrt man mich ein
Im finsteren Kerker,
Das alles sind rein
Vergebliche Werke;
Denn meine Gedanken
Zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei:
Die Gedanken sind frei.

4. Nun will ich auf immer
Den Sorgen entsagen,
Und will mich auch nimmer
Mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
Stets lachen und scherzen
Und denken dabei:
Die Gedanken sind frei.

5. Ich liebe den Wein,
Mein Mädchen vor allen,
Die thut mir allein
Am besten gefallen.
Ich sitz nicht alleine
Bei einem Glas Weine,
Mein Mädchen dabei:
Die Gedanken sind frei.
(Fassung von 1856/1865 / Wikipedia)
(Deutsches Volkslied. Der ursprüngliche Text entstand wohl vor 1800 durch August Heinrich von Fallersleben)


In diesem Sinne, habt alle eine gute Zeit, lasst es Euch gut gehen und habt immer nette Leute um Euch.

Peter Bolli

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Die oben beschriebene Geschichte greift die Berichte zum Rücktritt der Schulpräsidentin und die öffentliche Debatte um die Stufenschulhäuser in Eglisau auf. Die Gespräche und Szenen am Stammtisch sind frei erfunden; ein Zusammenhang zwischen dem Schulstreit und dem Rücktritt ist nicht belegt.

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